{"id":61,"date":"2019-07-25T17:44:04","date_gmt":"2019-07-25T17:44:04","guid":{"rendered":"http:\/\/gemeinden.huegelland-taeler.de\/?page_id=61"},"modified":"2019-07-25T17:49:15","modified_gmt":"2019-07-25T17:49:15","slug":"ortsgeschichte-geisenhain","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gemeinden.huegelland-taeler.de\/?page_id=61","title":{"rendered":"Ortsgeschichte Geisenhain"},"content":{"rendered":"\n<p> Geisenhain liegt    eingebettet zwischen bewaldeten H\u00fcgeln im  sch\u00f6nen Rothehofbach Tal.   Es   schlie\u00dft sich   landschaftlich unmittelbar an   den   Ort   Tr\u00f6bnitz an.Im   Jahre     1429    wird    der   kleine Ort   erstmalig als   \u201eGysenhen\u201c erw\u00e4hnt. Schreibweisen aus    den    darauffolgenden Jahren (ca.   um   1457)    wie   \u201eGysennhayn, Gisenheyn und   Gesenhein\u201c belegen, dass    der   Name mit   \u201eGei\u00df\u201c (mit   altem     ei)   nichts zu tun   hat, sondern ein   Personenname (mit   altem     i)  zugrunde liegen muss. Es   handelt sich    um   den   Rufnamen \u201eGiso\u201c, der seit   dem    7.  Jahrhundert h\u00e4ufig belegt ist.   Der   Name Geisen\u00adhain    bedeutet also    \u201egehegter Wald    des   Giso\u201c.Geisenhain hat   nat\u00fcrlich wie   alle   Orte    der   Umgebung eine bewegte  Vergangenheit.  Deshalb  k\u00f6nnen  hier    nur    einige Daten wiedergegeben werden. Der   Ort   bestand 1653    bereits aus   14   G\u00fctern und    3  Wohn\u00adh\u00e4usern. Wie   auch    die   umliegenden Orte    wurde Geisenhain 1772    durch eine    gro\u00dfe Hungersnot heimgesucht, der   viele Menschen, auch    Kinder, zum    Opfer fielen. 1806    wurde es dann    von   den   Franzosen gepl\u00fcndert, die   im  Zusammenhangmit   den    Schlachten bei   Jena    und    Auerstedt durch die   Orte zogen. Aber    auch    erfreulichere Ereignisse erlebte der   Ort.Mindestens seit   1809    gibt   es   in  Geisenhain eine    Gastst\u00e4tte, heute    \u201eTrompeterschl\u00f6\u00dfchen\u201c genannt, denn    1959    erw\u00e4hnte der   Gastwirt E.  K\u00f6cher, seit   50   Jahren Bier   von   der   Brauerei Roda    zu  beziehen.Zwischen Roda und    Neustadt entstand 1859    eine    Stra\u00dfe durch Geisenhain, mit   dieser konnten Handel und    Wandel neuen Aufschwung erfahren.1888    erhielten die   Orte    Tr\u00f6bnitz und   Geisenhain in  Gemein\u00adschaft eine    neue    Feuerwehrspritze.Schon im   Jahr    1904    erbauten die   Gemeinden Tr\u00f6bnitz und Geisenhain eine    gemeinsame Wasserleitung. 1904    bekam Adolf    Thiele das   erste    Telefon in  Geisenhain. 1910    wurde  erste    elektrische Leitung verlegt und   1915    erhielt der   Ort   eine elektrische Stra\u00dfenbeleuchtung mit   4  Lampen. Um   die   Orte    besser und   schneller mit   Post    versorgen zu  k\u00f6n\u00adnen,    wurde 1921    eine    Postauto\u00adVerbindung auf   der   Strecke zwischen Roda    S.\u00adA.    und   Neustadt eingerichtet, diese    wurde 1925    zur   Buslinie mit   einem 20\u00adSitzer Bus   ausgebaut. Damit war   zwischen Stadtroda und   Neustadt der   Personenverkehr verbessert worden. Geisenhain blieb    aber    auch    von   Unwettern nicht    verschont, so  gab   es  1924 eine    \u00dcberflutung der   Stra\u00dfe nach    schwerem Gewitter. Die   Gastst\u00e4tte stand 1  m  im   Wasser und    auf   der Stra\u00dfe gondelten die   Kinder in  Br\u00fchwannen. \u00c4hnliches wie\u00adderholte sich    im   April    1967,    im   Mai   1978    und   im   Mai   2013. 1925    gr\u00fcndete  sich    die   Freiwillige  Feuerwehr.  Der    erste Wehrf\u00fchrer war   Otto    Rosenkranz, dem    folgten Karli    Fischer, Dieter Fuchs, Gerd    Geisenhainer, Harald Zorn,    Alfred J\u00e4ger, und   Christoph Fischer.Die   Kameraden der   Feuerwehr pflegten bis   31.05.2018 neben ihrer    verantwortungsvollen Aufgaben bei   der   Brandabwehr, Brandbek\u00e4mpfung und    dem    Katastrophenschutz auch    ein gutes     geselliges Leben. F\u00fcr   die   Erhaltung der   Technik, so\u00adwie   f\u00fcr   den    Um\u00ad   und    Ausbau des   Ger\u00e4tehauses haben sie manche freie   Stunde geopfert. Leider    ist es  heutzutage durch die   ungen\u00fcgende Personaldichte bzw.    der   hohen Alters\u00adstruktur, den   hohen Anforderungen an   Lehrgangsbesuchen mit   gro\u00dfem Zeitaufwand und    der   immer mehr    werdenden gesetzlichen Forderungen, die   auch    hohe    Investitionen nach sich    ziehen, nicht    mehr    wirtschaftlich, eine    eigene Wehr    vor\u00adzuhalten. Aus    diesen Gr\u00fcnden wurde eine    Brandschutzver\u00adeinbarung mit   Tr\u00f6bnitz getroffen und   die   vorhandene Technik sowie     Personal zur   Nutzung geliehen.Geisenhain hat   auch    etwas Besonderes zu  bieten, den   wohl einzigen in  der   Umgebung komplett erhaltenen Pechofen. Wenn man    die   Br\u00fccke in  Richtung  Neustadt passiert, sieht man    am   Wald    links     auf   der   H\u00f6he    ein   Dach, unter    dem    sich der   Pechofen befindet. Die   letzte     wirtschaftliche Brennung war    1927.     Nach     der    Restaurierung  konnte  der    Ofen    am 10.06.1934 nochmals f\u00fcr   wissenschaftliche Zwecke in  Betriebgenommen werden. Seit   dieser Zeit   ist  er  unbenutzt. Auf   Be\u00adschluss der   DDR    stellte     ihn   die   Regierung unter    Naturschutz, damit     er  der   Nachwelt in  Erinnerung bleibt. Geisenhain hat eine    Abbildung des   Pechofens in  sein    Gemeindesiegel ein\u00adgesetzt und   zeigt    damit, dass    es  dieses Handwerk ehrt,    das bereits der   Vergangenheit angeh\u00f6rt. Besucher des    Ortes und   Durchreisende werden an   den   Ortseing\u00e4ngen seit   1997 durch Begr\u00fc\u00dfungsschilder auf   den    Pechofen aufmerksam gemacht. Geisenhain bem\u00fcht sich   liebevoll um   die   Erhaltung und   Versch\u00f6nerung des   Denkmals.1955    wurde in  Tr\u00f6bnitz ein   Kindergarten und   1959    ein   Schul\u00adneubau eingeweiht und    damit die   Erreichbarkeit f\u00fcr   Kinder und   Eltern deutlich verbessert.Die   Bewohner waren und   sind    in  der   Landwirtschaft oder    in Betrieben der   umliegenden Orte,    zum    Beispiel Stadtroda und Jena    besch\u00e4ftigt.1960    wurde eine    LPG    Typ   I  \u201eLPG    Rothehofstal\u00adGeisenhain\u201c gegr\u00fcndet.Auch     Wohnungen wurden ben\u00f6tigt, so   konnten 1969    ein Wohnhaus an  der   Schulstra\u00dfe mit  5 Wohnungen fertiggestellt und   zwischen 1970    und   2019    20   Eigenheime und   4  Mehrfa\u00admilienh\u00e4user (wovon 2  H\u00e4user 2018    schon wieder abgerissenwurden) in  der   Hohle, am   Hirtenberg, auf   der   Gebind und   im Ort   gebaut werden.1950    wurde am   1.  Pfingstfeiertag der   erste    Maibaum im  Gar\u00adten der Gastst\u00e4tte Fischer gesetzt. Erst 1979 hat sich daraus eine    sch\u00f6ne Tradition mit   der   Gr\u00fcndung der   Maibaumgesell\u00adschaft entwickelt. Seitdem findet    j\u00e4hrlich das   Maibaumsetzen an  einem    Wochenende Anfang Mai,   statt.    Dieses Fest   hat   sich zu  einem wichtigen kulturellen Ereignis des   Ortes    entwickelt.<br> Viele   sind   daran    beteiligt, so  zum  Beispiel die  Frauen mit  dem Backen schmackhafter Kuchen und   die  Maibaumgesellschaft bei   der   Vorbereitung des   Festplatzes sowie beim    Einholen und   Setzen des   Baumes. F\u00fcr   G\u00e4ste aus   Nah    und   Fern    ist  es Freude und Erholung bei  Gaumenfreuden, kulturellen Darbie\u00adtungen, Kinderprogramm und   Tanz.    Von   1997   bis  2005   wurde neben dem    gro\u00dfen Baum auch    j\u00e4hrlich ein   Kindermaibaum bzw.    eine    Pfingstbirke gesetzt, vielleicht l\u00e4sst    sich   das   in  den heutigen kinderreichen Zeiten wieder ankurbeln! In  diesem Jahr    konnte die   Maibaumgesellschaft ihr   40.   Maibaumsetzen feiern. <\/p>\n\n\n\n<p> Die   Gemeinde k\u00fcmmert sich    auch    liebevoll um   ihre   \u00e4lteren B\u00fcrger, denn    Geisenhain ist   zurzeit die   Gemeinde mit   dem h\u00f6chsten Altersdurchschnitt im   VG\u00adGebiet und    z\u00e4hlt    insge\u00adsamt    186   Einwohner. Besonderen Anklang findet    die   Rentner\u00adweihnachtsfeier, die  in  der   Gastst\u00e4tte \u201eTrompeterschl\u00f6\u00dfchen\u201c bei   Kaffee und   Kuchen und   kulturellem Programm jedes    Jahr durchgef\u00fchrt wird.18Der   Dorfkurier   3\/19 J\u00fcngere und    \u00e4ltere Bewohner bet\u00e4tigen sich    sportlich in Sportgemeinschaften mit   der   Gemeinde Tr\u00f6bnitz.Geisenhain hat   keine    eigene Kirche und   geh\u00f6rt zur   Kirchge\u00admeinde Tr\u00f6bnitz.Nach    der   politischen Wende 1989    hat   sich    auch    im   Ort   eini\u00adges    getan. 17   Gewerbeanmeldungen konnten verzeichnet werden, von    denen zur   Zeit    noch    8  aktiv    ihre    Leistungen anbieten.1992    gr\u00fcndete sich    die   \u201eAgrargenossenschaft Geisenhain e.G.\u201c,     die   aus   der   fr\u00fcheren LPG    hervorgegangen ist.Gemeinsam mit   den    Gemeinden Tr\u00f6bnitz und    Meusebach entstand 1996    die   Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) \u201eRothe\u00adhofbach\u00adGeisenhain\u201c. Vieles konnte in  dieser Zeit   auch    zur   Versch\u00f6nerung des   Or\u00adtes   getan     werden. Dazu    z\u00e4hlten die   Erneuerung von   Stra\u00dfen und   Fu\u00dfwegen, die   Restaurierung von   fast   allen    Hausfassa\u00adden,    die   Eindeckung von   D\u00e4chern und   die   Neuanlegung von Pl\u00e4tzen. Anfang 2003    wurden 4  H\u00e4user bzw.    H\u00f6fe    einschlie\u00df\u00adlich   der   kompletten M\u00fchle unter    Denkmalschutz gestellt.2001    erfolgte die   Einweihung der   sanierten Stra\u00dfe zwischen Geisenhain und   Gneus.In  den   Jahren 2001    bis   2002    erneuerten und   befestigten wir das   Bachbett des   Rothehofbaches von   der   Stra\u00dfenbr\u00fccke in  Richtung Neustadt bis   zur   Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke. Bereits im Dezember 2002 bew\u00e4hrte sich    diese    Bauma\u00dfnahme, als   vor der   Stra\u00dfenbr\u00fccke Landunter war   und    entwurzelte B\u00e4ume mitgerissen wurden. Leider konnten die   Hochwasser wie in  den    Jahren 1924,     1967    und    1978    damit nicht    verhindert werden. Am   31.05.2013 trat   der   Bach     \u00fcber    die   Ufer    und setzte Teile    von   Geisenhain unter    Wasser und   richtete einige Sch\u00e4den an.Die   Br\u00fccke \u00fcber    den    Rothehofbach am   Abzweig Meusebach wurde 2006    neu   gebaut und   damit     eine    gef\u00e4hrliche Engstelle beseitigt.2008    begannen wir   die   Stra\u00dfe zwischen Geisenhain und   Ober\u00adbodnitz im   Waldbereich grundhaft auszubauen.2009    gelang uns   auf   der   Ochsenwiese die   Umgestaltung des Rondells mit   Erschaffung einer    Gr\u00fcnanlage mit   Sitzgruppe, dem    Brunnenbau mit   Verlegung dazugeh\u00f6riger Abwasserlei\u00adtung. 2010    konnten die  Arbeiten mit   einem Brun\u00adnenfest abgeschlossenwerden. 2013    erhielten der   Fest \u00adplatz    (Bus\u00ad   Wendeschlei\u00adfe)   und    die  Fl\u00e4che  vor dem    Feuerwehrhaus auf der    Ochsenwiese  eine   grundhafte Sanierungund    eine    sch\u00f6ne glatte    Asphaltdecke, damit     sind die   Schlagl\u00f6cher auf   der Mai\u00ad  Tanzfl\u00e4che beseitigt.Die   bereits verfallene Baracke der   Familie Schulz am   Wald\u00adrand   neben    dem   Pechofen  konnte mit  Hilfe   von  F\u00f6rdermitteln abgerissen, die  Fl\u00e4che planiert und   mit  Obstb\u00e4umen bepflanzt werden, damit     entstand eine    sch\u00f6ne Fl\u00e4che zum    Verweilen. 2014   wurden Renovierungsarbeiten an  der   \u00dcberdachung, der Umz\u00e4unung und    der   Beschilderung des   Pechofens durch\u00adgef\u00fchrt. Damit ist   das   Wahrzeichen von   Geisenhain wieder zum    Schmuckst\u00fcck geworden. Weiterhin erneuerten wir   die St\u00fctzmauer und   den   Stra\u00dfenbelag am   M\u00fchlteich. Im   darauf\u00adfolgendem Jahr    stellten wir   die   Stra\u00dfenbeleuchtung auf   LED um,   schl\u00e4mmten das   Bachbett und   durch     die   ZWA    Th\u00fcringer Holzland erfolgte in  gro\u00dfen Teilen     des   Dorfes die   Verlegung neuer Wasserleitungen, wodurch es   zu   mehreren Stra\u00dfen\u00adsperrungen kam.    Im   Fr\u00fchjahr 2016    standen die   B\u00fcrgermeis\u00adterwahlen f\u00fcr   die   ehrenamtlich gew\u00e4hlten B\u00fcrgermeister an, bei   denen sich   Robert Gundermann als   neuer     B\u00fcrgermeister durchsetzte und    das    Amt    von    Kay    B\u00f6hme \u00fcbernahm. Zu den    ersten Aufgaben geh\u00f6rten die   Mitgr\u00fcndung des    Zu\u00adsammenschlusses der   Roda und    ihrer    Zufl\u00fcsse, um   den Hochwasserschutz im   Ort   weiter ausbauen zu   k\u00f6nnen, die Fertigstellung der   Fussboden \/  Deckensanierung in  einer der   Gemeindewohnung, die  Kontaktaufnahme zur  Feuerwehr Tr\u00f6bnitz,  um   Brandschutzvereinbarung  abzustimmen,  die Wiedereinf\u00fchrung des   Walpurgisfeuers und   die   Erteilung der Abriss\/Neubaugenehmigungen der   2  Mehrfamilienh\u00e4user auf der   Gebind, wo   2017    mit   den   Bauarbeiten begonnen wurde. Da   unserer langj\u00e4hriger Gemeindearbeiter Thomas Fuchs 2017    in  den   wohlverdienten Rentenruhestand \u00fcberging, wur\u00adde   eine    neue    Gemeindearbeiterstelle ausgeschrieben und   S. Harnisch in  Teilzeit eingestellt. Die   gr\u00f6\u00dferen nennenswerten Ereignisse waren unter    anderem, die   einseitige Stra\u00dfenbe\u00adlagerneuerung mit   der   gesamten Stra\u00dfenentw\u00e4sserung im Oberdorf  und    die   St\u00fctzmauererneuerung  bei    der    Familie Vogel.Am   Ende    des   Jahres war   schon ein   neues Mehrfamilienhaus auf   der   Gebind fast   fertig    und   das   2.  begonnen. Im  Jahr    2018 wurden die   drei   zu   gro\u00df    gewachsenen Blautannen auf   dem Dorfplatz gef\u00e4llt, das   Dach    vom    Gemeindeschuppen erneu\u00adert,   welches nach    kurzer Zeit   von   einen     Langholztransport wieder besch\u00e4digt wurde, der   Sockelputz im  Feuerwehrhaus erneuert und   das   Kriegerdenkmal saniert. Nicht    zuletzt m\u00f6ch\u00adte  ich   erw\u00e4hnen, dass    wir   mit   vier   anderen Gemeinden und unserem Bauamt versuchen, ein   Gemeindeentwicklungskon\u00adzept    aufzustellen, um   nach    Genehmigung dieses Konzeptes die   M\u00f6glichkeit zu   haben, F\u00f6rdermittel f\u00fcr   Gemeinde\u00ad und Privatinvestitionen zu   erhalten. Das    aktuelle Jahr    begann in Geisenhain mit   einem l\u00e4ngeren fl\u00e4chendeckenden Strom\u00adausfall mit   Feuerwehreinsatz, da   der   schwere Schnee eine Freileitung im  Oberdorf abriss. Des   Weiteren wurde das   nicht 19Der   Dorfkurier   3\/19Geisenhain in Bildern (Veit    H\u00f6ntsch, Robert Gundermann) mehr    ben\u00f6tigte und   nun   auch   schon    in die  Jahre    gekommene Feuerwehrauto schweren Herzens verkauft, um   die   in  den n\u00e4chsten Jahren anfallenden gr\u00f6\u00dferen Investitionen und   na\u00adt\u00fcrlich    laufenden Kosten zu sparen.  Die   leerstehende Feuerwehrgarage  und    im \u00fcbrigen auch    zwei    Miets\u00adwohnungen der   Gemeinde konnten dieses Jahr    schon der   Wiedervermietung zu\u00adgef\u00fchrt  werden.  Nicht     zu \u00fcbersehen ist   der   Neubau einer    Funkturmanlage, die ein   noch    schnelleres und fl\u00e4chendeckenderes  Netz sicherstellen  soll,    da   der alte    Funkturm  statisch nicht     mehr     ausreichend ist.   Die   Gemeinderatswah\u00adlen   im   Mai   2019    haben in Geisenhain einige neue    Leute    in  den   Gemeinderat gebracht, von    denen ich   mir   eine    gute,    konstruktive und    offene Zu\u00adsammenarbeit w\u00fcnsche. Bei   dem    alten    Gemeinderat bzw. den   Wahlhelfern m\u00f6chte ich   mich    f\u00fcr   die   geleistete Arbeit in aller    \u00d6ffentlichkeit bedanken. Leider wird    aber    auch    der   neue Gemeinderat unsere Landesregierung nur   sehr    schwer um\u00adstimmen k\u00f6nnen, dem    l\u00e4ndlichen Raum bzw.    den   kleineren Gemeinden etwas von    den    sprudelnden Steuereinahmen abzugeben. Denn     auch    unserer Gemeinde wird    es   in  den n\u00e4chsten Jahren sehr    schwer haben die   gestiegenen Kosten f\u00fcr   Kindergartengeb\u00fchren, Umlagen und   Verwaltungskosten verbunden mit   den    immer geringer werdenden Zusch\u00fcs\u00adsen    abzudecken. F\u00fcr   mich    pers\u00f6nlich sieht    das    nach    der gescheiterten Gebietsreform nach    einem Aushungern des l\u00e4ndlichen Raums aus    und    einer    St\u00e4rkung der   St\u00e4dte mit ohnehin h\u00f6herer Steuerkraft. Aus    diesem Grund haben wir uns   auch    entschieden, gegen die   viel   zu  niedrigen Zusch\u00fcs\u00adse   vom    Land    Klage zu   erheben. In  naher Zukunft hoffe    ich in  Zusammenarbeit mit   dem    Stra\u00dfenbauamt Ostth\u00fcringen, die   Br\u00fccke mit   allen    St\u00fctzmauern und    Fu\u00dfwegen am   Orts\u00adausgang Richtung Neustadt erneuern zu   k\u00f6nnen und   einen positiven  F\u00f6rdermittelbescheid  unseres  ausgearbeiteten Gemeindeentwicklungskonzeptes  zu   erhalten.  Nicht     zum Schluss m\u00f6chte ich   allen    Akteuren im   und    um   den   Ort,   der Verwaltungsgemeinschaft H\u00fcgelland\u00adT\u00e4ler,    allen    Firmen und Vereinen f\u00fcr   die   konstruktive Zusammenarbeit danken, damit wir   immer f\u00fcr   die   Zukunft m\u00f6glichst gut   aufgestellt bleiben und    w\u00fcrde mich    sehr    freuen, wenn     auch    alle   neu    zugezo\u00adgenen Einwohner unsere Vereine und    das    Dorfgeschehen erg\u00e4nzen. Denn     nur   gemeinsam k\u00f6nnen wir   uns   den    Weg f\u00fcr   die   Zukunft bauen, und    brauchen uns   nicht    vor   den   Be\u00adsuchern unseres sch\u00f6nen Dorfes zu  verstecken. Erarbeitet von   E.  Unger \/  Robert Gundermann <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geisenhain liegt eingebettet zwischen bewaldeten H\u00fcgeln im sch\u00f6nen Rothehofbach Tal. Es schlie\u00dft sich landschaftlich unmittelbar an den Ort Tr\u00f6bnitz an.Im Jahre 1429 wird der kleine Ort erstmalig als \u201eGysenhen\u201c erw\u00e4hnt. Schreibweisen aus den darauffolgenden Jahren (ca. um 1457) wie \u201eGysennhayn, Gisenheyn und Gesenhein\u201c belegen, dass der Name mit \u201eGei\u00df\u201c (mit altem ei) nichts zu tun hat, sondern ein Personenname (mit altem i) zugrunde liegen muss. Es handelt sich um den Rufnamen \u201eGiso\u201c, der seit dem 7. 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