{"id":524,"date":"2020-02-14T10:29:50","date_gmt":"2020-02-14T10:29:50","guid":{"rendered":"http:\/\/gemeinden.huegelland-taeler.de\/?page_id=524"},"modified":"2020-02-14T10:29:50","modified_gmt":"2020-02-14T10:29:50","slug":"725-jahre-tautendorf","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/gemeinden.huegelland-taeler.de\/?page_id=524","title":{"rendered":"725 Jahre Tautendorf"},"content":{"rendered":"\n<p>725 Jahre Tautendorf<\/p>\n\n\n\n<p>Im\n Gebiet der Roda und ihrer Seitent\u00e4ler siedeln unsere Vorfahren seit \nlanger Zeit, dies belegen vielf\u00e4ltige Fundstellen im Schrifttum unserer \nRegion aber auch arch\u00e4ologische Fund im Gebiet der T\u00e4lerd\u00f6rfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\n erste urkundlich gesicherte Nachweis der Gemeinde Tautendorf stammt aus\n dem Jahre 1283, als das damalige Tautendorf und seine Nachbargemeinden \ndem Kloster Roda \u00fcbertragen wurden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.huegelland-taeler.de\/assets\/images\/Klaus_Bergner_und_Volker_Bauer_2.jpg\" alt=\"Klaus Bergner und Volker Bauer_2\" width=\"412\" height=\"387\"\/><figcaption>Autor Klaus Bergner (Renthendorf) und B\u00fcrgermeister Wolfgang Bauer<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>In\n diesem Jahr kann Tautendorf damit den 725. Jahrestag seiner \nurkundlichen Ersterw\u00e4hnung begehen. Dieses Jubil\u00e4um lie\u00df uns nat\u00fcrlich \nneugierig werden auf die vergangen Jahrhunderte. Auf dem Weg der \nheimatgeschichtlichen Spurensuche wollten wir die Vergangenheit unserer \nHeimatgemeinde erkunden. Die j\u00fcngere und j\u00fcngste Vergangenheit l\u00e4sst \nsich durch die Mithilfe von Augenzeugen, Familienalben und reichlich \nvorhandenen Unterlagen rekonstruieren. Hinweise auf Ereignisse, die mehr\n als ein Menschenleben zur\u00fcckliegen, lassen sich hingegen nur noch durch\n intensives Studium im Schrifttum der verschiedensten Quellen finden. \nDazu geh\u00f6rt Erfahrung, Ausdauer und auch Gl\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Am\n 05. September 2008 fand anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums eine festliche \nGemeinderatssitzung im Gemeindehaus statt. Die Tautendorfer B\u00fcrger \nhatten sich reichlich im Gemeindehaus eingefunden, denn alle waren \nneugierig auf dass, was an diesem Abend aus der Geschichte des Ortes \nberichtet werden sollte.So ging es dann kurz nach 19.00 Uhr auch gleich \nzur Sache. <br><br>Der B\u00fcrgermeister begr\u00fc\u00dfte die Anwesenden, unter \nIhnen den Vorsitzenden der VG H\u00fcgelland\/T\u00e4ler, Herrn Hartmut Weidemann \nsowie die B\u00fcrgermeister der Gemeinden Eineborn und Ottendorf, die Herren\n Bodo Pufe und Wolfgang Bauer und nat\u00fcrlich die Hautperson des Abends, \nHerrn Klaus Bergner aus Renthendorf, der mit viel M\u00fche und der \nUnterst\u00fctzung von Tautendorfer B\u00fcrgern das Heimatbuch zur 725. \nWiederkehr der urkundlichen Ersterw\u00e4hnung zusammengestellt hat. Nach \neiner kurzen Einf\u00fchrung durch den B\u00fcrgermeister erhielt dann Klaus \nBergner das Wort. In einem ca. 1 1\/2st\u00fcndigen Vortrag stellt er sein \nWerk vor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.huegelland-taeler.de\/assets\/images\/Volker_Bauer_mit_Heimatbuch.jpg\" alt=\"Volker Bauer mit Heimatbuch\"\/><figcaption>B\u00fcrgermeister Wolfgang Bauer mit dem Tautendorfer Heimatbuch<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die\n Zuh\u00f6rer folgenden seinem Wort beim Streifzug durch die Fr\u00fchgeschichte, \ndie Zeit der Erstbesiedlung unserer Region, die Zeiten der wechselnden \nHerrschaften der Herren von Leuchtenburg\/Lobdeburg, des Klosters Roda, \nder Meusebacher und der Herz\u00f6ge von Sachsen Altenburg, die er mit \nBildmaterial hinterlegt hatte, aufmerksam. So konnte man z.B. die Kopie \ndes Schriftst\u00fcckes, welches Grundlage der urkundlichen Ersterw\u00e4hnung ist\n sowie eine Beleg zur Heranziehung von M\u00e4nnern der Gemeinde zum \nKriegsdienst aus dem Jahr 1466, in Gro\u00dfformat betrachten. Klaus Bergner \nwusste allerlei Schauerliches aus dieser Zeit zu berichten, so dass man \nsich des Eindruckes nicht erwehren konnte, dass unsere Vorfahren doch \nein mehr beschwerliches und gef\u00e4hrliches als freudiges und gl\u00fcckliches \nLeben hatten. Die j\u00fcngere Geschichte des letzten Jahrhundertes konnte \ndann doch mehr an Hand von Foto`s belegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach\n dem Ende seines Vortrages dankte der B\u00fcrgermeister dem Vortragenden \nsymbolisch mit einem Glas Wasser, welches er sich auf Grund des \ninteressanten Vortrages kaum zu reichen traute. Der B\u00fcrgermeister \nbetonte an dieser Stelle ausdr\u00fccklich, dass das vorgelegte Buch Beweis \ndaf\u00fcr ist, dass der Autor und die Zeitzeugen keine M\u00fchen gescheut haben,\n das Leben unserer Gemeinde in der Vergangenheit in Form einer \ninteressanten und kurzweiligen Lekt\u00fcre nahe zubringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er\n dankte ausdr\u00fccklich allen, die mit Erinnerungen, Fotos und anderen \ninteressanten Materialien zur Entstehung des Werkes beigetragen haben. \nAuf Grund der Vielzahl der Mitwirkenden ist eine Nennung aller nicht \nm\u00f6glich. Besonderer Dank gilt jedoch dem Autor, Herrn Klaus Bergner, der\n mit seiner Sachkunde und gro\u00dfem Engagement die Beitr\u00e4ge der Zeitzeugen \nund die im Schrifttum und der \u00dcberlieferung ermittelten Fundstellen zu \neinem heimatgeschichtlichem Gesamtwerk zusammengef\u00fcgt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Es\n ist ein eindrucksvolles Zeugnis der wechselhaften Geschichte der \nGemeinde Tautendorf entstanden. Uns wird vor Augen gef\u00fchrt, wie unsere \nVorfahren gelebt haben, mit welchen Problemen und Schwierigkeiten sie zu\n k\u00e4mpfen hatten und vor allem wie sie immer wieder Kraft sch\u00f6pften um \nunter den gegebenen Verh\u00e4ltnissen voranzukommen und somit Tautendorf \nZukunftsf\u00e4higkeit zu verleihen. Diese Erkenntnis sollte uns Ansporn sein\n auch in der heutigen nicht immer leichten Zeit unseren sch\u00f6nen Ort \nweiter zu entwickeln und f\u00fcr die kommenden Generationen lebenswert zu \nerhalten. Eine intakte d\u00f6rfliche Gemeinschaft, die Integration aller \nInteressen, der von Alt und Jung, der Einwohner der Gemeinde aber auch \nder Gewerbetreibenden und der Landwirtschaft, sind hierf\u00fcr die \nwichtigste Voraussetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach\n der Buchvorstellung erhielt der Vorsitzende der VG, Herr Weidemann das \nWort. Er lobte in seinem Gru\u00dfwort die erfolgreiche Arbeit des \nGemeinderates und des B\u00fcrgermeisters in den Jahren nach der Wende. <br>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>An\n den Tautendorfer Heimatverein Hormsenreiter e. V. \u00fcberreichte er als \nAnerkennung f\u00fcr die erfolgreichen Bem\u00fchungen um das Gemeindeleben eine \nfinanzielle Zuwendung. Auch der Bgm. der Gemeinde Eineborn \u00fcbergab dem \nVerein eine Spende.<\/p>\n\n\n\n<p>Der\n Abend wurde nach dem offiziellen Teil mit einem gem\u00fctlichen \nBeisammensein fortgesetzt. An dieser Stelle sei den Rod\u00b4schen \nM\u00f6hrenschabern gedankt, die mit ihrem interessanten, lustigen, \nmerkw\u00fcrdigen und zu Weilen auch frivolen Liedern und Vortr\u00e4gen die \nAnwesenden k\u00f6stlich unterhielten. In den Pausen wurde ein eigens f\u00fcr den\n Abend zusammengestellter Film zu Ereignissen in der Gemeinde aus den \n50er, 60er u. 70er Jahren gezeigt. Herrn Thomas Beer aus Waltersdorf, \nder diesen Film aus Material seines Vaters Paul Beer, der Tautendorfer \nwar, zusammenstellen lie\u00df, sei hier ausdr\u00fccklich gedankt. Viele der \nAnwesenden konnten in diesem Streifen teilweise sich selbst bzw. ihre \nEltern und Gro\u00dfeltern wiedersehen. Nach einem langen Abend gingen alle \nmit reichlich Lesestoff in Form der druckfrischen B\u00fccher, eingepackt in \neinen Beutel mit dem Titelmotiv des Buches, nach Hause. <br>Gedankt sei \nzum Abschluss aber auch ganz besonders Corina und J\u00f6rg Po\u00dfner f\u00fcr die \nVersorgung mit Tautendorfer Spezialit\u00e4ten vom Rost aus ihrer Fleischerei\n sowie den Mitglieder des Hormsenreiter e.V. und dem Gemeinderat f\u00fcr die\n Versorgung mit Getr\u00e4nken.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls\n nun Ihr Interesse an der Vergangenheit Tautendorfs geweckt wurde, dann \nk\u00f6nnen Sie sowohl den Film in Form einer DVD als auch das Heimatbuch zur\n 725. Jahrfeier der Gemeinde Tautendorf kann \u00fcber die Gemeinde beziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gemeinde Tautendorf ist unter Telefon 036426\/48 981 oder 0173\/5625200 bzw. unter e-Mail <a href=\"mailto:BGM-Gemeinde.Tdf@web.de\">BGM-Gemeinde.Tdf@web.de<\/a> erreichbar. <\/p>\n\n\n\n<p>Volker Bauer<br>B\u00fcrgermeister der Gemeinde Tautendorf (2008)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>725 Jahre Tautendorf Im Gebiet der Roda und ihrer Seitent\u00e4ler siedeln unsere Vorfahren seit langer Zeit, dies belegen vielf\u00e4ltige Fundstellen im Schrifttum unserer Region aber auch arch\u00e4ologische Fund im Gebiet der T\u00e4lerd\u00f6rfer. Der erste urkundlich gesicherte Nachweis der Gemeinde Tautendorf stammt aus dem Jahre 1283, als das damalige Tautendorf und seine Nachbargemeinden dem Kloster Roda \u00fcbertragen wurden. In diesem Jahr kann Tautendorf damit den 725. Jahrestag seiner urkundlichen Ersterw\u00e4hnung begehen. 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